Krankheiten-Lexikon A-E


Apoplex 

Schlaganfall

Durchblutungsstörung des Gehirns mit der möglichen Symptomatik einer Halbseitenlähmung und/ oder Sprachstörungen.


Asymmetrie des Schädels 

Abflachung des Schädels, häufig einseitig 

Der Schädelknochen besteht aus 80% elastischen Fasern und 20% stabilisierenden Fasern. Durch diese anfängliche Weichheit des Knochens kann sich der Schädel bei z.B. einseitiger Belastung sehr schnell verformen. Erst später ändert sich das Verhältnis von elastischen : stabilisierenden Fasern in 20% : 80%.


Augenkoordinationsstörung 


Probleme in der Zusammenarbeit beider Augen, wie z.B. die Winkelfehlsichtigkeit.

Die Koordinationsstörung der Augen kann es zu Leseschwierigkeiten, v.a. von klein geschriebene Texten, kommen (Doppelbilder, "tanzende" Buchstaben...). Den Kindern fällt es sehr schwer, das Gelesene zu verstehen, da die gesamte Konzentration für das Lesen benötigt wird. Ebenso schwierig ist das Abschreiben von der Tafel (Wechsel Ferne-Nähe).


Bandscheibenvorwölbung / Bandscheibenvorfall 

Die Bandscheibe besteht aus einem gallertartigen Kern, der von einem Faserring umgeben ist.

Beim Bandscheibenvorfall ist dieser Faserring, im Gegensatz zur Bandscheibenvorwölbung, zerrissen. Das austretende Bandscheibenmaterial kann in den Rückenmarkskanal gelangen oder auch die Spinalnerven irritieren. Dadurch können Sensibilitätsstörungen oder sogar Lähmungen auftreten.


Beckenschiefstand

Die Beckenschaufeln befinden sich nicht auf gleicher Höhe.

Ursache hierfür können zum Beispiel eine Skoliose, eine Blockade, eine CMD oder eine Beinlängendifferenz sein.


CMD

cranio-mandibuläre Dysfunktion = Funktionsstörung des Kiefergelenkes

Die CMD zeigt sich in einer großen Symptomvielfalt, von der hier nur einige genannt werden: verminderte Mundöffnung /-schluss, Knacken, Pressen, Kopfschmerzen, Schnarchen, Schlafapnoe, Ohrgeräusche, Schwindel, Nacken- und Schulterschmerzen sowie tiefsitzende Rückenschmerzen. 


Dreimonatskolik / Bauchprobleme beim Säugling

Der Säugling hat Bauchschmerzen und starke Blähungen, eventuell auch nur Stuhlgang nach manueller Stimulation. Dieses kann durch Schreien, Spucken und Schluckauf begleitet werden.